Sechs Behauptungen

41 Kommentare

1. Union hat ein Problem mit Nazis.

Denn in jeder Gemeinschaft, in der ein humanistischer Umgang miteinander gepflegt wird,
muss jeder ein Problem mit Menschen haben, die ihren Mitmenschen das Existenzrecht auf
Basis von Aussehen, Herkunft oder Religion absprechen.

2. Union hat kein Naziproblem.

Unsere Familie hat ein paar schwarze Schafe – sie sind beileibe nicht in der Mehrheit. Das ist aber
noch lange kein Grund nicht auch hier das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass sich
ein faires Miteinander mit den Idealen dieser Menschen nicht vereinbaren lässt.

3. Wir sind nicht allein.

Die Reaktionen auf unsere ersten, mit Absicht bedachten, Schritte zeigen uns, dass Viele
ähnliche Gedanken haben und unsere Ansichten teilen.

4. Wir sind beileibe nicht allein.

Die Reaktionen auf unsere ersten, mit Absicht bedachten, Schritte zeigen uns jedoch auch, dass es genauso gegenteilige Meinungen zu unserem Anliegen gibt.

5. Politik gehört nicht ins Stadion.

Unser aller Verein ist politisch neutral und muss politisch neutral bleiben. Er gehört allen Menschen und darf sich nicht verschließen.

6. Politik gehört auch ins Stadion.

Diese Neutralität des Vereins bedeutet nicht, dass wir als Fans uns nicht mit Politik auseinandersetzen dürfen.
Denn sie ist schon da. Intoleranz und rassistische Sprüche sind Politik. Deshalb braucht es Initiativen wie die unsere sowie auch jede denkbare andere.

Auch auf Basis dieser Gedanken unternehmen wir gerade unsere ersten vorsichtigen Schritte hier in unserer Familie. Wir bemühen uns, nicht die polternden Besserwisser zu sein, die Anderen vorschreiben wollen, was sie zu denken haben. Wir haben natürlich keine Patentlösungen, sondern wollen vor allem eines: Dialog. Einen offenen Dialog ohne Ausgrenzung und mit sachlicher Auseinandersetzung.

UNVEU

Geschrieben von robert

12. September 2009 um 12:09 Uhr

41 Kommentare zu 'Sechs Behauptungen'

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  1. Wo Nazis ihr Unwesen treiben, gibt es keine politische Neutralität. Nazis verhindern, dass alle Menschen gleichberechtigt sind. Mal ist für Sie die Rasse, mal Nation, Religion oder sexuelle Orientierung der vorgeschobene Grund, um Menschen auszugrenzen. Und so Neutralität unmöglich zu machen. Da die Nazis gerade auch in die Fußballstadien hinweinwollen, gilt das auch dort.

    Würden die Nazis in der Alten Försterei herrschen, wäre Union nicht mehr rot und weiß und bunt. Dass sie sich bei uns derzeit nicht zu Hause fühlen ist aber nicht selbstverständlich. Wie Dummheit, Vorurteile und Haß immer wieder nachwachsen, muß der Widerstand dagegen immer wieder neu aufgebaut und gefestigt werden.

    Helge4.9.76

    15. September 2009 um 11:14

  2. Endlich…
    Schreibt, wenn ihr Unterstützung braucht.

    eisern
    maxe

    maxe

    16. September 2009 um 18:06

  3. Wenn braune Ratten aus Löchern kriechen heißt es diese Löchern zu schließen. Es ist kein Zufall das diese “Demokraten” gezielt in Vereine und zum Fußball gehen sondern Programm dieser lieben Herren. Da ich auch wie viele lieber Union Rot Weiß und den Rasen schön grün sehen möchte heißt es auch für mich aufstehen und Flagge gegen rechts zeigen. Mein Vorschlag Ritter Keule legt Sie übers Knie und “klopft” diesen dummen braunen Brei aus Ihren Köpfen.

    In diesem Sinne
    KEIN FUSSBREIT DEN FASCHISTEN

    iksor

    16. September 2009 um 21:25

  4. Mensch, Mensch, Mensch, hier schwingt ja der Hass mit:D

    Aber was, denke ich, noch viel schlimmer als die gefestigten “Nazis” ist (die regen mich auch auf, mit Thor Steinar KLamotten oder 88 auf dem Rücken, aber die bekommt man nicht mehr umgebogen), ist der latente Rassismus bei einigen… Da stehen im Stadion Jugendliche hinter mir, so möchtegern cool und rufen bei nem Paderborner Angriff: “Hau ihn um, den Juden!” Und das waren keine “Nazis”, sondern “normale” Jugendlich… Dies sind meiner Meinung nach erst einmal die wichtigeren Betätigungsfelder. Da muss man aktiv werden.

    Kann soetwas vielleicht zu Stadionverboten führen? Wiederholte rassistische und verfassungsverletzende Äußerungen? Außerdem, um wieder auf die/das standfeste Klientel zurück zu kommen, sollte überlegt werden, ob Klamotten wie Thor Steinar, Consdaple (ich sage bewusst NICHT Alpha Industries oder Landsdale), Wearwolf und ähnliches nicht in unserem schönen Stadion verboten werden sollten.

    Eisern

    Metalcore1990

    24. September 2009 um 17:57

  5. Hallo Metalcore,
    Ja, er riskiert im Ernstfall ein Stadionverbot mit dem Spruch, denn im St.A.d.A.F. regelt das unsere Stadionordnung in welcher dieses verboten ist. Das sollten unsere Ordner auch durchsetzen.
    Man könnte mal Schlenne oder Lars befragen, ob es denn schon einen solchen Fall gegeben hat.
    Klamottenverbot? Schwieriges Thema, bei dem in den teils sehr emotionalen Diskussionen Zeit die Meinungen in den einschlägigen Foren enorm auseinander gingen.
    Eiserne Grüsse,
    d.D.

    Diak

    26. September 2009 um 19:26

  6. Ick finde es auch schwierig mit derartigen Markenverboten. Schön wäre es, wenn für die Person oder Personen mit beispielsweise Thor Steinar Klamotten durch Unioner im Stadion, unionlike mit n witzigen oder ernsten Spruch (jeder nach seiner Farcon), das tragen dieser Marken vermiest wird. Und um diese Courage im Stadion zu stärken wollen wir von S.E.O.N. mit euch kämpfen.

    Gemeinsam Eisern!

    pengkanone

    27. September 2009 um 11:50

  7. Verstehe ja eure Bedenken. Deshalb redete ich ja nur von einschlägigen Marken. Und Thor STeinar, Consdaple und co sind nun einmal einschlägiges, von Nazis für Nazis. Da muss man nicht diskutieren:D Finde… Und T-Shirts mit Hausbesuche oder auch deutschen Bomber drauf und dem Schriftzug Thor Steinar Flugschule oder Sprüche wie PLatz an der Sonne… Aber viele wissen ja nicht, was diese Sprüche, etc. bedeuten><

    Metalcore1990

    28. September 2009 um 23:13

  8. das mit den klamotten verbieten ist nen schwieriges thema was ich mit diversen leuten auch schon diskutiert habe und es kam immer auf das selbe “wo fängt man an und wo hört man auf”

    auch wenn thor steiner mit vorliebe von nazis gekauft wird und auch nazis finanziert gibt es einen haufen spinner die keine ahnung davon haben und den mist tragen weil ihre “freunde” oder andere das auch tragen…ich sprach in der alten försterei mal jemanden an und meinte das ich das kacke finde das er son mist im stadion trägt und er war damit völlig überfordert und wusste garnicht was ich von ihm wollte

    und wo hört man auf mit verbieten? ich weiss nicht was ich alles schon gehört habe was angeblich nazis alles tragen. ich denke jeder normale skinhead (!!!) musste sich schon den vorwurf gefallen lassen ein nazi zu sein…warum? na die sehn doch genauso aus…

    aber ich unterhalte mich gerne nochmal beim bier über das verbieten von klamotten ick bin ja eh andauernd inner bo…

    bimmelbammel

    29. September 2009 um 10:55

  9. Hi, alles gut und alles richtig, aber für mich fängt das Problem noch viel tiefer an: beim Verein selbst!
    Klare Aussage von unserem Pressesprecher: Wir haben kein Problem mit Nazis! Sorry, aber wenn der Verein so denkt, wenn das seine Einstellung ist, brauch ich mich doch auch nicht über die entsprechende Klientel im Stadion wundern. Gebt mir eine Bühne und ich nutze sie! Wenn ich auf dem Bahnhof Frankfurter von sogenannten Fans mit dem Spruch begrüßt werde, “…wir bauen eine U-Bahn…”,( man kennt den Rest ), alle in Union-Klamotten, und dann noch zu hören bekommt:”…arisch sein ist kein Verbrechen…”, um was soll es sich dabei handeln? Und wenn einem Hr. Arbeit daraufhin erzählt, daß der Verein kein Problem mit Nazis hat, was soll ich da denken? Entweder ist die Denkweise des Vereins einfach so, oder er hat Angst, daß er “Fans” verlieren könnte, bzw. Bezahler.!
    Der Verein muß ganz klar ein Zeichen setzen!!! Und da gehört für mich mehr als ein Konzert dazu, auch wenn es ein guter Anfang war.
    Keine Politik im Stadion? Legen die Leute ihr Denken und ihre Einstellung am Eingang ab? Fällt nicht schon die Wahl des Vereins unter Politik? Ist jemand, der auf eine Anti-Nazi-Kampagne mit so etwas reagiert auch ein Nazi? Oder Sympathisant? Für mich gilt ganz klar, daß es als Anfang ein Verbot für die entsprechenden Textilmarken geben muß, und ich rede nicht von Fred Perry oder Lonsdale, daß es ein Verbot für T-Shirts mit entsprechenden Aufdrucken geben muß, und das auch umgesetzt werden muß! Wir im Block müssen uns gegen solche Leute wehren, müssen Leute die verbal entgleisen zur Ruhe bringen, und müssen auch dafür sorgen, daß die Ordner sowas durchsetzen! Schön daß bestimmte Sachen in der Stadionordnung stehen, wenn es die Ordner nicht interessiert. Und ganz ehrlich: Wundern tut mich das nicht, wenn ich mir die Ordnertruppe so anschaue…
    Ich für meinen Teil werde weiter jeden Tag aufs neue gegen Nazis, Faschisten, Rassisten, und noch ein paar andere -isten, auftreten, und sei es nur durch mein Aussehen und mein Denken!!! grüße ausm Fhain, der Paulioner

    paulioner

    7. Oktober 2009 um 09:47

  10. nun bleib mal auf’m teppich, paulioner.

    deine einleitung ist starker tobak und kann so nicht unkommentiert bleiben.
    deine worte:
    „Und wenn einem Hr. Arbeit daraufhin erzählt, daß der Verein kein Problem mit Nazis hat, was soll ich da denken? Entweder ist die Denkweise des Vereins einfach so, oder er hat Angst, daß er „Fans“ verlieren könnte, bzw. Bezahler.!“
    klingen fast nach paranoia. ich weiß natürlich nicht, wie weit du dich in der fanszene auskennst. natürlich gibt es rechtsextreme fans bei jedem verein, vielleicht sogar bei pauli oder in babelsberg. fußball zieht zum glück alle farben an, leider auch die braune. das ist bei union nicht anders, deswegen hat sich SEON gegründet, um den durchaus vorhandenen nazis den spaß an union zu nehmen und allen andern verwirrten klar und deutlich zu zeigen: bei union seid ihr an der falschen adresse. wenn das gelingt, musst du dir hoffentlich irgendwann nicht mehr solche sprüche von „getarnten“ unionern in der s-bahn oder auswärts anhören.
    und wenn du dem verein blindheit auf dem rechten auge unterstellst oder dass er eventuell aus finanziellen erwägungen nazis im stadion duldet – pardon, dann bist du nicht nur auf dem holzweg, sondern hast dich in deinem eigenen gedankenwald verirrt. z. b. gehört union deutschlandweit zu den vier vereinen im rahmen eines DFB-pilotprojekts „Verein für Toleranz und Anerkennung gegen Rassismus und Diskriminierung“. auch in der vergangenheit hat sich der verein diesbezüglich immer wieder klar positioniert.
    also wachsam bleiben, aber auch nicht übertreiben.

    förstler

    9. Oktober 2009 um 19:27

  11. Hallo ich finde die idee wirklich gut allerdings stören mich hier ein paar aussagen:

    Ich denke, dass es gerade die stärke von uns unionern ist, dass wir jegliche gesellschaftsschichten und politische coleure vereinen in der sache für den verein zu sein. natürlich gibt es bei uns nazis und menschen, die undemokratische grundeinstellungen vertreten. allerdings denke ich ,dass ein verbot irgendwelcher kleidung nichts bringt. vielmehr sollte man einfach versuchen diese dinge zwar zur kenntnis zu nehmen aber den träger/die trägerin als unioner/unionerin zu sehen und nicht die politische einstellung hervorzuheben. wenn bei uns jemand mit einem shirt rumläuft auf dem er jedem zeigt, dass er beispielsweise homosexuell ist, dann nehme ich das zwar zur kenntnis aber in dem moment geht es darum, dass er ein unioner ist so wie ich auch. gleiches gilt auch für shirts mit dem aufdruck von musik-band oder ähnlichem. das einzige was zum problem wird sind natürlich rassistische äußerungen. diese sollten nicht toleriert werden. hier mein vorschlag: warum werden nich an den stadioneingängen schilder aufgestellt auf denen steht, dass politische und rassistische äusserungen nicht erwünscht sind. man kann das schild in groß aufstellen um die besucher auf das problem hinzuweisen. klamotten allerdings deuten zwar auf eine politische einstellung hin sind aber meinse erachtens kein grund jemanden nicht ins stadion zu lassen. antifa-aufnäher oder nazi-aufnäher können doch die leute ruhig tragen ich finde das nicht schlimm, weil man auch durch diese erkennungsmerkmale die personen wenn man sich unterhält im stadion auch schon besser einschätzen kann. die sorge, dass mit der seon-aktion zu viel politik an union herangetragen wird kann ich verstehen allerdings muss ich sagen, dass ich nachdem ich diesen blog hier las nicht mehr so denke. sehr gut finde ich dass bei euch alle politischen richtungen vertreten sind. daher wurde mir der gedanke genommen, dass es sich hier um eine verdeckte antifa-aktion handelt und wir bald so werden wie babelsberg oder pauli wo es schon zum normalen bild gehört, dass ein großteil der fans jeden nicht-linken als nazi einstuft.

    ein kurzes wort noch zu mir selbst: ich bin politisch rechts eingestellt finde aber auch ,dass man nazis keine bühne geben darf. ich bin also ein rechter gegen nazis…

    grüße

    1966unioner

    10. Oktober 2009 um 15:12

  12. Nunja,

    ich kann deine Sicht dir Dinge nicht so ganz nachvollziehen, 1966unioner… Natürlich ist das die Stärke von Union. Auch ich schwärte schon davon, dass ich mir mit politischen Gegnern in den Armen lag, wegen Union…

    Aber du meinst, rassistische Äußerungen sollten geahndet werden, Aufnäher und T-Shirts nicht… Doch die sind oft genau so rassistisch, zum Beispiel viele Thor Steinar Sachen oder auch viele Aufnäher, dann müssen die auch verboten werden. Also eigentlich widersprichst du dir selbst, meiner Meinung nach

    Metalcore1990

    10. Oktober 2009 um 20:53

  13. leider habe ich es in meinem beitrag etwas zu unpräzise ausgedrückt was ich unter den begriff “rassistische äußerungen” subsumiere. eigentlich meine ich damit vor allem schmähgesänge oder affenrufe. sowas sollte man nicht dulden. klamotten von thor steinar drücken meiner ansicht nach eher eine gewisse weltanschauung aus. dies werte ich persönlich (das sieht mancher anders) noch nicht als rassistische äußerung. genauer formuliert hätte ich eher sagen müssen: rassistische akustisch wahrnehmbare äusserungen schaden dem verein und sollten verboten sein im stadion….

    1966unioner

    12. Oktober 2009 um 20:33

  14. Hmm, okay, das stimmt schon eher, dass sie schaden und deshalb verboten werden.

    Aber meinst du nicht, es schadet dem Verein auch, wenn im Fernsehen Leute zu sehen sind, welche T-Shirts an haben mit dem Aufdruck “Thor Steinar Flugschule” und drei deutschen Bombern drauf? Oder dem Spruch “ein Platz an der Sonne” und dem Titel Afrikaexpedition?

    Nur mal so als Beispiel und Denkanstoß. Ich weiß um die Problematik mit Thor Steinar und das auch nciht jeder weiß, was er da trägt. Aber teilweise sind die Sachen mehr als grenzwertig und das alte Logo wurde nicht umsonst verboten

    Metalcore1990

    15. Oktober 2009 um 15:35

  15. Die Diskussion um die Marke T.S. wurde bei Union bereits geführt mit dem Ergebnis, aufgrund der Komplexität des Themas (insbesondere: erwiesenermaßen ist nicht jeder TS-Träger ein Nazi) kein gesondertes Verbot für diese Klamotten anzustreben.

    Obwohl ich persönlich für ein Verbot plädierte – und zwar nicht mal wegen der T.S.-Träger, sondern weil ja allseits bekannt ist, welche zwielichtigen Gestalten hinter dieser Firma stehen – kann SEON diese Position (Verbot) nicht ohne weiteres vertreten.

    Da sich SEON an alle Union-Fans, egal, wie sie persönlich politisch denken (jedweder Radikalismus selbstverständlich ausgenommen), richtet, wollen wir uns vielmehr auf das Verschwinden EINDEUTIG rassistischer und nazistischer Symbolik und Aussagen aus unserem Stadion konzentrieren.

    Die gibt es zwar vergleichsweise selten bei Union, aber wehret den Anfängen!!!

    Eisern
    UMM

    Union Metal Maniac

    15. Oktober 2009 um 16:31

  16. Danke @ UMM,
    genau Jungs und Mädels, verhakt Euch bitte nicht in der Klamottenfrage, darüber sind wir hinaus, ist bei SEoN zu Zeit kein Thema mehr.
    Schön, daß sich auch die Rechte in Person von 1966Unioner hier äussert. Daumen hoch!

    Diak

    20. Oktober 2009 um 14:52

  17. Unser Verein – der „1.FC UNION BERLIN“ ist ein Unternehmen, dass politisch neutral wirken muss. Dass der Verein eine gute Tradition hat und sie pflegt, ist nicht überall in unserem Land normal. Es ist gut, wenn der Verein sich politisch korrekt äußert und das geschäftliche Umfeld entsprechend pflegt. Ich halte Unioner für politisch und das ist klug so. Ein Unioner vor 1989 zu sein, das war mehr als nur ein Fußballverrückter Berliner oder Zeuthener. Unioner zu sein war ein Bekenntnis. Ein Unioner wollte nicht herumgeschubst und kommandiert werden, er wollte frei sein und das tat er mit langen Haaren, Parka und Jethro Tull Musik. Ein Unioner hat sich zur Stadt Berlin bekannt und dafür ist er bekannt geworden. Ich halte Unioner für liberale Menschen. Sie wollten eine Welt ohne Grenzen und Diktatur – jetzt haben wir sie. Was heißt “liberal”? Im heutigen allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter “liberal” eine tolerante, lockere, freie, bewegliche Einstellung, die sich gegen jede Form von Starrheit richtet. Im politischen Sprachgebrauch bezeichnet “liberal” bis heute die Sicherung der persönlichen Freiheit eines jeden Menschen. Freiheit ist hier gleichbedeutend mit Individualismus. Der Begriff zielt auf den Einzelnen ab und richtet sich gegen ihm auferlegte Zwänge. Als politischer Begriff ist “liberal” der Gegenbegriff zu “fremdbestimmt”. Unioner müssen jede Art von Diktatur ablehnen, daher können Nazis keine Unioner sein. Menschen, die sich in den letzten Jahren (hängt von Alter ab) als Nazi zu erkennen geben, haben aus der Geschichte nichts gelernt und sind schlicht und einfach ungezogen wie kleine Kinder. Sperren wir sie aus! Ich finde Eure Kampagne gut, aber denkt bitte daran – wer 2009 ein auf Nazi macht, muss etwas doof sein, also überfordert diese Gruppe nicht intellektuell.
    Politik gehört nicht ins Stadion? Wir wollen ein Fußballfest erleben und unterstützen unseren Verein. Bei Union zu sein ist ein Familienfest. Wer kennt nicht – gerade bei Auswärtsspielen – die Situation, wo Union das Führungstor schießt? Halbvolle Bierbecher fliegen in die Luft, eine Tooooor Schallwelle bewegt sich durch die Massen und namensfremde Menschen umarmen einander. Schon so etwas erlebt – vielleicht bei Hertha?
    Wir Unioner sind eine Familie, alle unsere Spieler gehören dazu. Wir sind Berliner, andere vielleicht nicht und trotzdem sind wir Unioner. Was soll die Ausländerfeindlichkeit? Jeder ist in unserem Land willkommen, der für seinen Unterhalt und die Gesellschaft sorgt. Wir sind tolerant, weil wir liberal sind. Wetten das – statistisch gesehen – genauso viel Einheimische an unserer Gesellschaft herumschmarotzen wie “Nicht Deutsche”? Hat sich schon jemand beschwert, dass bei uns zu viel Franzosen oder Belgier leben und arbeiten? Liegt es nur an der Hautfarbe? Wir können diese primitive Ausländerfeindlichkeit nicht akzeptieren, wir wollen doch auch als Person im Ausland akzeptiert werden.

    Sein wir trotz Fußballfest – ob zu Hause oder auswärts – liberal und etwas politisch, indem wir Zivilcourage zeigen und denen sagen, dass sie mit ihrem Fremdenhass unerwünscht sind – jedenfalls bei Union!

    In diesem Sinne EISERNST UNION!

    … ein FDP Wähler (nicht in Köpenick geboren) …. danke das Ihr uns akzeptiert ;o)

    P.S. Union ist kein linker Arbeiterverein. Die Geschichte von den Schlosserjungens aus Oberschöneweide finde ich originell, aber auch die Studenten, Kneipenwirte, Unternehmer, Lehrer, Ingenieure, Wissenschaftler und Ärzte sind Unioner! Liebe Frauen und Mädchen – IHR seid unsere Vorzeige-UNIONER!

    Stuchi

    23. Oktober 2009 um 08:52

  18. Hui, bei dem Beitrag von Stuchi habe ich echt Gänsehaut bekommen… *Daumen hoch* Wirklich gut… Auch wenn ich die FDP ablehne, aber das gehört hier nicht hin:D

    Und ob Union nun ein Arbeiterverein ist, denke schon, oder nicht, ist doch egal. Ich denke, keiner möchte aus uns ein St.Pauli, Babelsberg oder TeBe machen…. Wir sind Union, fertig…
    Aber gegen Nazis sollte man trotzdem sein

    Metalcore1990

    23. Oktober 2009 um 13:18

  19. Ich hab da mal ne Frage: Wieso ist ein Verbot von Thor Steinar und weiteren Nazimarken schwierig? Viele Vereine vollziehen bereits solche Verbote und ich denke sie haben damit kaum Probleme oder? Meiner Meinung nach gehört so ein Verbot zum neutralen Fussball, da Rassismus keine Meinung ist sondern ein Verbrechen(und ja dieser Spruch ist geklaut). Kann man nicht eine Unterschriftensammlung machen und somit die Stadionordnung verändern? Schließlich heißt es doch immer- Union sei unser Verein – und wir wollen ihnen ohne Nazimarken…=) Und was haltet ihr davon mal eine reale Runde zu gestalten und über Aktionen gegen Rassismus im Stadion zu sprechen? Wir müssen der Welt ja schließlich zeigen, dass WIR FANS Rassismus nicht tolerieren und ein bunter Verein sind. Und ob Union ein Arbeiterverein ist oder nicht – ist doch völlig egal – Union ist ein Verein für Alternative und somit Bunt. Und NEIN Rassismus ist kein Zweig der Alternativenszene=) Also wenn ihr was machen wollt – könnt ihr auf mich zählen, denn es muss sich was ändern.
    also niemals vergessen
    EISERN gegen Nazis!

    Blaabla

    25. Oktober 2009 um 22:42

  20. Ich habe heute meine Einladung zur Mitgliederversammlung erhalten. Worüber ich mich sehr freue ist, dass über die Änderung der Satzung (§ 2 Abs. 2) nachgedacht wird und zur Abstimmung gebracht wird.

    “Der Verein ist politisch, weltanschaulich und religiös neutral. Er ist in seinem Handeln demokratischen und humanistischen Grundwerten verpflichtet und tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen sowie diskriminierenden Bestrebungen entgegen.”

    In diesem Zusammenhang könnte man doch auch einen weiteren Antrag zur Abstimmung bringen, nämlich das Verbot von „Thor Steinar“-Klamotten und ähnlichem im Stadion und im gesamten Umfeld von Union. Die Berliner Polizei hat es auch durchgesetzt, dass Beamte im Dienst diese Klamotten nicht mehr tragen dürfen. Weiterhin gibt es Verbote im Deutschen Bundestag, im Landrat Mecklenburg-Vorpommern und in den Fußballvereinen Hertha BSC, HSV, St.Pauli und Werder Bremen. Warum also auch nicht bei unserem 1.FC Union Berlin?
    Der HSV beruft sich dabei auf die Initiative des DFB “Für Toleranz gegen Rassismus und Diskriminierung”!

    Die Versammlung ist am 13. November. Also noch genug Zeit um sich zu kümmern, denke ich. Wer kennt sich damit aus, einen Antrag auf die Mitgliederversammlung zu bringen?
    Bis dahin könnte man auch etwas Aufklärungsarbeit zu diesem Thema im Stadion betreiben, durch eine Flugblattaktion und oder einen Artikel im Programmheft.

    EISERN

    Hudson

    Hudson

    26. Oktober 2009 um 16:55

  21. Weg mit disen Klamotten, das hat sogar der hsv geschafft.

    Ansonsten gute Sache, weitermachen, immer weiter.

    memme

    eiserner hamburger

    memme

    28. Oktober 2009 um 12:08

  22. Na ja wie wird so ein Antrag aussehen?
    Da muss sicherlich nur das Anliegen ausführlich geschildert werden. Dazu muss ja nicht viel geändert werden in der Stadionordnung, da ja bereits Punkte über Kleidung mit rechtsradikalen, fremdenfeindlichen und rassistischen Hintergrund vorhanden sind. Jedoch fehlt einfach die genaue Bezeichnung von Marken wie Thor Steinar. Ich kann mir als wirklich nicht vorstellen, dass der Verein sich da gegen stellt=) Also sieht sicherlich ganz gut für unseren Wunsch aus=)
    Eisern gegen Nazis!!!

    blaabla

    29. Oktober 2009 um 00:58

  23. den verein muß man sicherlich nicht davon überzeugen, sondern die mitglieder. und das ist dass größere problem, denke ich.

    grüße

    hudson

    Hudson

    29. Oktober 2009 um 03:35

  24. Da würde ich Hudson recht geben. Denn selbst hier, auf dieser Seite, gabe es ja schon Gegenstimmen, dass man TS nicht verbieten sollte. Wer sich mit der Marke und den Inhalten der Symbole und Runen (wie die Tyr- und Sig-Rune) auskennt, der weiß, dass das Verbot der einzig richtige Schritt wäre. Jedoch, das ist ein großes Problem, wird die Marke auch bei uns im Stadion getragen. Und tatsächlich wissen einige Träger nicht, welche Scheiße sie transportieren… Wie sieht denn dan so ein Verbot aus? Wer mit JAcke kommt, muss die am Eingang ausziehen, oder was?

    Wenn das durchgezogen wird, würde ich es sehr begrüßen… Doch dann bitte auch über Medien verbreiten:D

    Metalcore1990

    29. Oktober 2009 um 17:01

  25. ja also ohne medien geht dann garnix. man sollte dann maximal 1-2 heimspiele toleranz noch einführen, wo jedoch am eingang deutlich auf das verbot hingewiesen wird und vllt. vom stadionsprecher ne kurze erklärung.
    aber wie meine vorsprecher schon sagen – das verbot is das einzig wahre und eine größere aufklärung.

    blaabla

    29. Oktober 2009 um 19:58

  26. in hannover ist das per stadionordnung geregelt: storch-heiner-träger werden am einlass belehrt, dass das tragen dieser marke verboten ist. sie werden vor die wahl gestellt: kein einlass oder das ding ausziehen. ziehen sie es aus, werden ihre personalien aufgenommen, sie kommen rein, und können sich das ding nach dem spiel wieder abholen. versuchen sie noch einmal mit TS-klamotten reinzukommen, gibt es ein 2jähriges stadionverbot.

    mit runen ist das so eine sache. ich trage z. b. einen runenring mit den ersten sechs buchstaben des futhark, des ältesten runenalphabets. jeder buchstabe hat dabei auch eine symbolische bedeutung. das hakenkreuz (sonnenrad, auch thors hammer) kam erst später hinzu und wurde ab 1920 von den natinalsozialisten missbraucht. die amtskette des finnischen präsidenten “ziert” z. b. bis heute das hakenkreuz. ist immer eine schwierige diskussion, wer aus welcher motivation oder auch aus unwissen heraus diese oder jene symbole verwendet, zumal in diesem land. nicht wenige reiben sich ja schon an der verwendung von frakturschriften

    förstler

    29. Oktober 2009 um 21:16

  27. Ja, okay, förstler, da hast du recht. Mein Bassist (er arbeitet als Bierzapfer bei Union) trägt auch immer nen Thors Hammer und ist nicht rechts. Aber es kommt immer auf den Kontext drauf an… Und bei Thor Steinar und so weiter ist der Kontext klar.

    Wenn jemand auf die heidnische Kultur stolz ist und diese bewahrt, soll er die Zeichen tragen, sobald sie einen rechten Anstrich bekommen… weg

    Aber zu Hannover… 2 Jahre Stadionverbote finde sogar ich als Linker ganz schön hart… Das durchzusetzen wird schwer

    Metalcore1990

    29. Oktober 2009 um 23:38

  28. Beim vom BFV-betreuten Pokalfinale gg. TeBe im Jahn-Sportpark habe ich es beobachtet: Einer dieser TS-Atzen “durfte” seine Jacke ausziehen – ein bestimmt 50-60-jähriger Einlasser hatte es trotz Diskussionen und diverser Androhungen durch den Träger und seiner Kumpels durchgesetzt. Scheinbar hat also auch der BFV dahingehend seine Regelungen.

    Carsten

    30. Oktober 2009 um 09:53

  29. hi leute,
    super aktion.genial und wichtig.
    aber bitte überarbeitet nochmal euren “hallo”-text.alles voller rechtschreibefehler und dazu höhst ungenau. ihr habt ein problem mit nazis, aber mit “rechten” nicht. sorry, aber das ist ziemlich diffuser müll. was ist bei euch denn “rechts”.dann schreibt lieber konservativ, wenn ihr auf das parteinspektrum in bundestag abzielt.ansonsten sind rechtsmotivierte immer nazis. ich will keine “rechten” im stadion und bin trotzdem tolerant,ja.

    grüße,
    unioner.

    berlina

    1. November 2009 um 16:15

  30. Naja, rechts ist nicht gleich Nazis… Ein Nationalist wird zum rechten Spektrum gezählt, ein Konservativer auch, irgendwelche kaisertreuen und Monarchenspinner auch, auch wenn diese heute eher nicht mehr vertreten sind, dennoch sind all diese Strömungen KEINE Nazis… Und diese Initiative soll sich ja gegen Nazis und Faschos richten, soweit ich es verstand

    Metalcore1990

    2. November 2009 um 00:40

  31. ich bin immer noch gegen ein verbot von bestimmten marken…

    an die befürworter:
    was hättet ihr denn damit erreicht? was ist dann mit klamotten wo ne 88,28 oder 18 drauf ist, was ist mit A.C.A.B klamotten? da hielt schliesslich Troublemaker ne lange zeit die rechte dran…also wo würdet ihr das verbieten beenden ?

    bimmelbammel

    2. November 2009 um 15:03

  32. Der Unterschied ist doch aber, ob eine KLAR rassistische Botschaft mitschwinkt oder nicht… UNd wie es rechtlich aussieht… Zahlen können nicht verboten werden, TS durchaus

    Metalcore1990

    2. November 2009 um 18:15

  33. “ob eine KLAR rassistische Botschaft mitschwinkt oder nicht”

    also ich hab noch nicht viele TS klamotten gesehn die so klar eine rassistische botschaft vermitteln das meine mutter das erkennen würde…
    die gibts ohne frage aber was ist mit den pullovern wo nur der name TS draufsteht? wo vermitteln die eine rassistische botschaft? verbietet man also nur klamotten die so eindeutig sind oder doch lieber gleich alle

    bimmelbammel

    2. November 2009 um 18:44

  34. Also ich habe schon ne über 80-jährige erlebt, die Thor Steinar als Nazischeiße beschimpfte:D

    Und schon allein, dass es diese klar rassistischen Sachen im Sortiment Thor Steinars gibt, ist doch Grund genug. Damit muss jeder, der das trägt, wissen, um was es sich handelt oder er ist sehr naiv.

    Und ich würde liebend gern dafür eintreten, dass Pullover mit Eisernen Kreuz und 88 drin verboten werden… Das Problem ist nur, dass diese Symbole einzeln an sich harmlos sind und rechtlich nunmal keine Zahlen verboten werden dürfen. Weder 18 oder 88 noch 168:1… Alles leider egal. Aber ein Verein, dessen Lieblingsspieler zu meiner Anfangszeit Chibuike (wurde der su geschrieben) Okeke war, in dessen Stadion Sprechchöre wie “oho, okeke” erschallten, so ein Verein sollte sich nicht scheuen klaren Naziemblemen, Strukturen etc. entgegenzutreten.

    Dazu noch ein Erlebnis vom letzten Spiel. Als ich das Stadion betreten wollte, hatte ich wie immer alles dabei, Fahne, Schals, Nietengürtel… Aber auch meinen Windbreaker. Dieser voll mit Aufklebern (die natürlich NICHT in unserem Stadion geklebt werden!!!), da forderte mich der Ordner auf, im diese Aufkleber zu zeigen. Als er sah, dass es ich um linke Aufkleber handelte, durfte ich weiter… Ich weiß nicht, nach was genau er suchte… Aber ich hoffe einfach mal, dass er Kameradschaftsaufkleber abgenommen hätte. Wenn dies so wäre, ist es ein schöner Anfang…
    UnvEU

    Metalcore1990

    3. November 2009 um 13:55

  35. hi metalcore
    verzeih bitte sämtliche fehler in dem text aber guck aufs datum und auf die uhrzeit dann kannste mir das evtl verzeihn ;)

    ok zu deinen sachen
    ich denke wir denken gleich, das wir TS lieber heute als morgen weg hätten ABER die haben auch viele sachen die nicht so eindeutig rassistisch sind…
    und da liegt das problem, ich für mich finde solche “hausbesuche” t-shirts einfach nur peinlich aber es soll leute geben die son “ick hau dir uffe fresse” mist für ihr ego brauchen, die aber theoretisch nicht zu den braunen mob zu zählen sind, und denen egal ist wo ihr mist herkommt…

    also ich vertraue unserem verein soweit das ich denke das leute die offen ihr “alle ausländer sind scheisse” t-shirt präsentieren nicht ins stadion kommen, das kann blindheit von mir sein aber ich hoffe, und weiss von den leuten die ich kenne, das das nicht nur ne macke von mir ist sondern auch so gehandhabt wird

    und dadurch das TS auch gut die proll-schiene bedient ist es halt nicht damit gemacht zu sagen “das und das darf nicht”

    weisste ich hab persöhnlich erfahrungen damit gemacht was passiert wenn klamotten in eine richtung geschoben werden (jetzt dürften noch 1-2 leute wissen wer ich bin) …ich arbeitete seit über 2 jahren mit jemandem zusammen…den anour ob der braun, gelb oder grün war hat mich nie interessiert, dann komm ich (klassisch skinhead) mit hosenträgern auf arbeit und steh da und muss mir mist anhören vonwegen “is das nicht..” und “hab ich gelesen..” wo ich nur geantwortet hab “passt ma uff ick geh zu dem anour der hat irgendwie kein problem damit wie ick aussehe”

    “lange” geschichte kurzer sinn…man kann sich in den klamotten auch verrennen, und es wird schnell ein feindbild geschaffen waas auf kleinigkeiten zurückzuführen ist,keine frage ist der hintergrund von TS scheisse und sollte “bekämpft” werden…aber das oberste mittel dazu ist aufklärung und nicht sachen komplett zu verbieten

    das ziel sollte nicht sein TS zu verbieten sondern den trägern den aufenthalt im stadion madig zu machen
    und das kriegste nur hin wenn oma ilse und opa bernd nebenan wissen was fürn kerl neben ihn steht

    wennde TS verbietest kannste auch einfach nazis verbieten…die kommen trotzdem und sagen
    sie sind die über hippies und ihn fallen nur die haare aus…

    ick hoffe du verstehst was ich meine…
    vergiss klamotten…der mist der drin steckt stinkt

    BimmelBammel

    bimmelbammel

    9. November 2009 um 00:53

  36. Ich gebe dir ja im Grunde recht. Ich selbst habe an Anti-TS-Kampagnen mitgearbeitet, welche nicht aufs Verbieten sondern aufs Aufklären abzielten.

    Das Problem ist nur, irgendein Zeichen muss man setzen. UNd das wäre in Anfang. Wenn du gute andere Zeichen zu setzen im Sinn hast, dann sollte auch über diese diskutieren. Und ich meine damit mehr als ein Konzert oder ein Transparent.

    Sorry, dass die Antwort nicht ausführlicher ist, ich stehe noch unter dem EIndruck Enkes Suizids.

    Metalcore1990

    11. November 2009 um 20:41

  37. die auseinandersetzung mit einer kritischen marke-thor steinar.

    http://investigatethorsteinar.blogsport.de/download/

    berlina

    14. November 2009 um 11:55

  38. Immer wieder schön, andere gruppen kennen zu lernen, die mit den selben problemen zu kämpfen haben, den kopf aber auch nicht in den sand stecken!

    Keine Stufe den Faschisten!

    LOVE FOOTBALL – HATE RACISM!

    Grüße aus Augsburg
    Humba

    AUGUSTA UNIDA antiracista

    ps: Wir freuen uns schon aufs “Berlin Calling”!!!

    Humba Augusta

    7. Dezember 2009 um 23:57

  39. Würde mich freuen den ein oder anderen in Storch Heinar (einfach mal googeln) Klamotten zu sehen ziehen wir doch die Herschaften der TS Fraktion schlicht und einfach ins lächerliche bzw. machen uns über Sie lustig.

    in diesem sinne u.n.v.e..u GRÖFAZ (Größter Fan aller Zeiten)

    islay

    3. März 2010 um 21:57

  40. Eine klarere Ansage gegen “rechts” würde mir persönlich viel besser gefallen, wie nur gegen “Nazis”!

    Alerta!

    U.N.V.E.U

    unioner

    16. November 2010 um 05:13

  41. Mir nicht. Alles rechts der SPD (???) im Unionkontext zu
    thematisieren, ist nicht in meinem Sinne und ich wüsste auch ad hoc
    nicht, was das bringen sollte.

    Mozzer

    3. Januar 2011 um 17:38

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