Nach Cottbus zu Fuß – Teil 1

8 Kommentare

Freitag, 23. April, 9 Uhr Morgens, kurz vor Aufbruch zum Fußmarsch nach Cottbus. Telefon.

Stephan: Tach, sollick nacher „Die Zeit“ mitnehmn?
Alex: Biste bekloppt, wat willste denn mitta „Zeit“ bei na Wanderung?
S: Na, wennwa uns nüscht mehr zu sagn ham, kannick wenichtns wat vorlesn. Außadem – Bildung is wichtig. Imma und übaall. Hahick jehört. Vonne Regierung hahick dit jehört.
A: Nimm lieba n Spatn mit. Könnwa die Wölfe mit abwehrn.

Erste Etappe. Königs Wusterhausen – Halbe. Am Bahnhofsvorplatz drei schwer bepackte Unioner.
Martin: Tach, kanns ja losjehn.
Stephan: Meen Rucksack is schwer.
Alex: Hab doh jesagt, dassde „Die Zeit“ nich mitnehmn sollst.
M: Du hast „Die Zeit“ mit? Spinnst wohl – es wird jeloofn, nich jelesn.
S: Und dit mussick mir von zwee Journalistn anhörn.

Erste kurze Rast in Bestensee. Beim Italiener ist „Schnitzeltag“.

M: Tach, wat heißtn dit – Schnitzltach?
Kellner: Weiß ich auch nicht, muss ich mal aufs Schild schauen. Ah, jetzt weiß ich, bestellen Sie so oft nach, wie sie wollen.
A: Jut, fangn se schon ma an zu bratn.
S: Schnitzl sind nich jut fürd loofn. Liejen schwer im Magn, die Schnitzl. Meen Treena sacht imma, ick soll ville Nudln essn. Wejen dit Vabrennen.
A: Schnitzl brenn’ ooch jut.
M: Ick nehm Nudln.

Kurz vor Groß-Köris. Später Nachmittag.

M: Hättick ma Schnitzl jejessn. Die Nudln brennen nich.
S: Wo wollnwan eijentlich pennen heute?
A: Blocky wohnt doh in Halbe. Vielleicht kennt der nen schönen Jartn zum Zeltn.

Abends in Halbe, im Garten des „Café del Mar“, einer Kneipe am See:

A: Jing doh jut heute, oda?
M: Ick hab’ Blasn anne Füße.
S: Meene Füße blutn.

Etappe Zwei, Halbe – Lübben und Fotos von dieser und den nächsten Etappen: Ab morgen auf schoenereisern.de (Momentan sind die restlichen Teile inkl. der Fotos für uns unerreichbar auf der Festplatte eines defekten Laptops gefangen – sobald dieser aus der Supporthölle zu uns zurückgekehrt ist, geht es weiter. Bitte entschuldigt die Verspätung.)

Geschrieben von alex

2. Mai 2010 um 14:05 Uhr

8 Kommentare zu 'Nach Cottbus zu Fuß – Teil 1'

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  1. Sehr schön! Mehr davon!

    Mozzer

    3. Mai 2010 um 18:07

  2. wo is teil zwei ?!?

    team o

    11. Mai 2010 um 09:31

  3. Hi team_o: Die restlichen Teile samt Fotos sind momentan auf der Festplatte eines defekten Laptops gefangen. Sobald wir sie da befreit haben, gehen sie online.

    admin

    13. Mai 2010 um 13:17

  4. Liebes Laptop, gesunde bald! Oder ist etwa schon die nächste Auswärtswanderung geplant? Das Oly zählt aber nicht!!!

    ;)

    Mozzer

    31. Mai 2010 um 22:39

  5. Mehr, mehr, mehr!!!!

    Übrigens. Der 0:50 Uhr nach Güstrow hat schon wieder Verspätung und in der 1:00 Uhr Bahn nach Wartenberg saß eine Frau mit Hund.

    Daniel

    2. Juni 2010 um 01:08

  6. Super Bericht, wann geht es denn weiter? Gibt es auch Bilder? Sind die Füße wieder heil?

    Mario

    26. Juli 2010 um 23:33

  7. nich schlecht, herr specht.

    Ick lief mit zwei anderen Unionern von Berlin nach Holland im letzten Sommer.
    Möchte mich hier nich in’ Vordergrund spielen, aber Cottbus is ja wohl n Klacks ;).

    Eisern

    Jörnsen

    3. August 2010 um 18:22

  8. Holland? Das ist ne Kampfansage. Alex, da musste mindestens mit Karlsruhe kontern ;). (Ein Glück, dass ich Wandern für Voodoo halte)

    Mozzer

    6. August 2010 um 20:14

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