Schöner einen kickern!

4 Kommentare

Am 08.01.2011 veranstalteten die Havelpralinen die 5. (inoffizielle) Deutsche Fanclub Tischfussball Meisterschaft in der Naunynritze von Berlin-Kreuzberg. Unter dem Motto: “Siege statt Hiebe – Kicker Wars“ sollte der Spaß am Kickern und das Knüpfen von freundschaftlichen Kontakten zwischen den Mitgliedern verschiedener Fußballfanclubs im Vordergrund stehen. Dieses Ziel wurde voll erreicht.

16 Teams stritten in vier Gruppen um die begehrten Pokale und Trinkschalen: Die Veranstalter der Pralinen von der Havel I + II, neben Munken aus Babelsberg von und zu 03, dazu noch Laser von der Hertha, Löwen aus Braunschweig, Clubberer aus Franken, der Bataillon d’armour aus dem Westend, Piraten der Spree in braun und weiß,  Königsblaue aus Berlin, Hoffenheimer aus der näheren Umgebung, eine gecannstattete Kurve sowie Teufelchen und Bagaascher aus Berlin und die Handballfüchse aus Reinickendorf.

Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von alex

15. Januar 2011 um 02:01 Uhr

Kult statt Kommerz – Deutschlandfunk Feature

5 Kommentare

Heute lief im Deutschlandfunk das Feature “Unsere Liebe. Unsere Mannschaft. Unser Stolz. – Kult statt Kommerz beim 1. FC Union Berlin“. Da Jörn Klare, der diese 45 Minuten über Union produziert hat, dabei auch mit uns Kontakt aufgenommen hat und SEoN dankenswerterweise zu Wort kommen ließ, möchten wir an dieser Stelle auf den Mitschnitt des Features beim Deutschlandfunk verweisen (Direktdownload MP3). Sollte dieser aus Deplublikationsgründen irgendwann nicht mehr verfügbar sein, werden wir an dieser Stelle mit freundlicher Genehmigung von Jörn Klare (vielen Dank noch einmal) eine Alternative zur Verfügung stellen.

P.S.: Nach Rücksprache möchte Alex festgehalten wissen, dass die auch im Beitrag angesprochenen blonden Haare, die seinen klugen Kopf zieren, keineswegs gefärbt, sondern 100% Natur sind.

Hier ist unser Mitschnitt des Features: Deutschlandfunk-Feature

Geschrieben von robert

2. November 2010 um 23:11 Uhr

Sommerretrospektive: Union Drachenboot Fun Cup

Noch keine Kommentare

Nachdem der Herbst Berlin mittlerweile fest im Griff hat, die Tage länger und die Tabellenplätze zweistelliger werden als uns lieb sein kann, möchten wir uns an sonnigere Tage erinnern. Als die Temperaturen noch deutlich über der 20 Grad Marke lagen war auch uns zu warm, um unser Blog regelmäßig zu befüllen. Darum möchten wir dies hier nachholen, denn man soll uns ja nicht nachsagen, wir hätten neben den regelmäßigen Besuchen unserer rot-weißen Hängematten nichts getan über den Sommer. Anfangen wollen wir heute mit der ersten Teilnahme eines SEoN-Bootes beim jährlichen Drachenboot Cup in Grünau.

Das Schöne Boot

Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von robert

11. Oktober 2010 um 18:10 Uhr

Demo zum Erhalt der Fankultur

Ein Kommentar

Eingerahmt von den Fanlagern der zwei Berliner Zweitligavereine, fand in der Hauptstadt heute die lange angekündigte Demonstration zum Erhalt der Fankultur statt. Aufgerufen hatten Pro-Fans, BAFF und Unsere Kurve und aus ganz Deutschland folgten die Fanszenen mit mehr oder minder großen Blöcken von Teilnehmern. Neben den offensichtlichen Zielen, den Unmut über die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs, die Repressionen gegenüber Fußballfans und Einrichtungen wie die umstrittene Datei “Gewalttäter Sport” auf die Straße zu tragen, sollte gezeigt werden, dass unter dem Motto “Getrennt in den Farben, vereint in der Sache” eine friedliche gemeinsame Demonstration verschiedenster Fanlager möglich ist. Erfolgreich, wie auch der offizielle Polizeireport nahelegt.

Trotzdem die Demonstration wohl in einigen Szenen Deutschlands nicht ganz unumstritten war, durften die Unionfans heute eine farbenfrohe Demonstration abschließen, deren Teilnehmer durch die jahrelange Stadionerfahrung in den Straßen Berlins einigen Lärm machten. Ob sie das gewünschte Ergebnis zeigt, bleibt abzuwarten – die Gesichter der unbeteiligten Zuschauer am Rande von Berlins Straßen zeigten jedenfalls wenig Verständniss für die oft lautstarke Unterbrechung ihres Tagesablaufs.

Nach dem Klick gibt es noch ein paar Impressionen des heutigen Zuges.

Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von robert

10. Oktober 2010 um 00:10 Uhr

9. Wildauer Kickers Fanclubturnier

Noch keine Kommentare

Die Einladung zum jährlichen Fanclubturnier der Wildauer Kickers erweckte in uns gemischte Gefühle. So froh wir waren, zu diesem traditionellen Turnier eingeladen zu werden, so sehr fehlte uns eine eingespielte Mannschaft – von gemeinsamen Training oder gar einer verlässlichen Aufstellung einmal ganz zu schweigen.

Da uns die Aussicht, potentiell den letzten Platz zu belegen und sang- und klanglos unterzugehen noch bei keiner Fanveranstaltung von der Teilnahme abgehalten hat, fanden wir uns guten Mutes auf dem Sportplatz in Wernsdorf ein. Dort gab es dann auch das erste offizielle Training unserer Jungs und nachdem man sich 20 Minuten lang eingespielt hatte, ging es zum ersten Spiel.

Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von robert

11. Juli 2010 um 18:07 Uhr

Nach Cottbus zu Fuß – Teil 1

8 Kommentare

Freitag, 23. April, 9 Uhr Morgens, kurz vor Aufbruch zum Fußmarsch nach Cottbus. Telefon.

Stephan: Tach, sollick nacher „Die Zeit“ mitnehmn?
Alex: Biste bekloppt, wat willste denn mitta „Zeit“ bei na Wanderung?
S: Na, wennwa uns nüscht mehr zu sagn ham, kannick wenichtns wat vorlesn. Außadem – Bildung is wichtig. Imma und übaall. Hahick jehört. Vonne Regierung hahick dit jehört.
A: Nimm lieba n Spatn mit. Könnwa die Wölfe mit abwehrn.

Erste Etappe. Königs Wusterhausen – Halbe. Am Bahnhofsvorplatz drei schwer bepackte Unioner.
Martin: Tach, kanns ja losjehn.
Stephan: Meen Rucksack is schwer.
Alex: Hab doh jesagt, dassde „Die Zeit“ nich mitnehmn sollst.
M: Du hast „Die Zeit“ mit? Spinnst wohl – es wird jeloofn, nich jelesn.
S: Und dit mussick mir von zwee Journalistn anhörn.

Erste kurze Rast in Bestensee. Beim Italiener ist „Schnitzeltag“.

M: Tach, wat heißtn dit – Schnitzltach?
Kellner: Weiß ich auch nicht, muss ich mal aufs Schild schauen. Ah, jetzt weiß ich, bestellen Sie so oft nach, wie sie wollen.
A: Jut, fangn se schon ma an zu bratn.
S: Schnitzl sind nich jut fürd loofn. Liejen schwer im Magn, die Schnitzl. Meen Treena sacht imma, ick soll ville Nudln essn. Wejen dit Vabrennen.
A: Schnitzl brenn’ ooch jut.
M: Ick nehm Nudln.

Kurz vor Groß-Köris. Später Nachmittag.

M: Hättick ma Schnitzl jejessn. Die Nudln brennen nich.
S: Wo wollnwan eijentlich pennen heute?
A: Blocky wohnt doh in Halbe. Vielleicht kennt der nen schönen Jartn zum Zeltn.

Abends in Halbe, im Garten des „Café del Mar“, einer Kneipe am See:

A: Jing doh jut heute, oda?
M: Ick hab’ Blasn anne Füße.
S: Meene Füße blutn.

Etappe Zwei, Halbe – Lübben und Fotos von dieser und den nächsten Etappen: Ab morgen auf schoenereisern.de (Momentan sind die restlichen Teile inkl. der Fotos für uns unerreichbar auf der Festplatte eines defekten Laptops gefangen – sobald dieser aus der Supporthölle zu uns zurückgekehrt ist, geht es weiter. Bitte entschuldigt die Verspätung.)

Geschrieben von alex

2. Mai 2010 um 14:05 Uhr

Tanz in den Mai – Das Schöne Treffen

Ein Kommentar

Liebe Unioner,

viel ist passiert in den letzten Monaten und doch ist es hier ein bißchen still geworden in diesem Blog. Wir freuen uns, dass unser Forum langsam aber sicher immer mehr Anklang findet. Nun aber wird es Zeit auch hier mal wieder etwas Leben reinzubringen. Und zwar gleich eine gehörige Portion:

Das erste offene SEoN Treffen steht an.

Wir wollen mit Euch anstoßen, reden, diskutieren und in gemütlicher Runde mit unseren Namen auch mal Gesichter verbinden.

Wo?

Nachdem der Augsburg ReCall so gut geklappt hat, wollen wir Euch erneut in die Bodega einladen, die den allermeisten ja bekannt sein dürfte. Falls Ihr doch einen genauen Lageplan benötigt, helfen Euch unsere Freunde bei Google gerne weiter.

Wann?

Welches Datum wäre besser geeignet als der Abend vor dem 1.Mai, die Walpurgisnacht 2010? Für genug Gesprächsstoff rund um dieses Datum sollte gesorgt sein. Aber Vorsicht: Kann Spuren von Politik enthalten. Wir erwarten Euch also voller Vorfreude am 30.4.2010 ab 19 Uhr.

Was?

Wie gesagt planen wir eine gemütliche Kennenlern- bzw. Wiedersehensrunde – eben eine Party. Wir freuen uns über Jeden, der kommt und stehen jederzeit bei Fragen rund um SEoN zur Verfügung, lassen uns aber auch auf gewagte Kickerrunden ein. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein, da wir keine Kosten und Mühen gescheut haben, einen Sternekoch in die Küche zu verbannen. Da Unioner ja von Hause aus durstig sind, unterstützt uns die Bodega mit 50 Litern Bier zum Sonderpreis von 1,80€ für 0,5l. Vielen Dank dafür!

Sonst noch was?

Wir würden uns freuen, wenn Ihr zahlreich erscheint und mit uns dieses Schöne Treffen feiert. Falls Ihr noch Fragen, Wünsche oder Sorgen habt, dann äußert diese doch einfach hier in den Kommentaren oder drüben im Schönen Forum.

Falls Ihr uns wirklich eine Freude machen wollt, tragt Ihr unsere Einladung weiter und bringt Eure Freunde mit. Dazu könnt Ihr gerne das Bild da oben rechts auf Eurer Homepage, Eurem Blog oder sonstwo einbinden (Erlaubnis des Künstlers ist erteilt). Alternativ gibt es hier noch das PDF (2,4MB).

Mehr bleibt nicht zu sagen – wir freuen uns auf Euch.

Geschrieben von robert

17. April 2010 um 07:04 Uhr

SEoN jetzt auch mit Diskussionsforum

3 Kommentare

Leider haben wir in den letzten Wochen unser Blog etwas vernachlässigt. Der Grund: Eine weitere Baustelle in Berlin wurde aufgemacht und musste vor den ersten Frostgraden wieder zugeschaufelt werden. Da der Auftraggeber zum Glück weder der Senat noch der Bund war, sondern SEoN selbst, wurde der Zeitplan eingehalten. Das Ergebnis: Kein Humboldt-Forum, kein neues Einkaufs-Forum, nein – „Das schöne Forum“.

Ohne Verkehrsbeeinträchtigungen gelangt Ihr über http://www.seon-forum.de/ dorthin. Oder einfach oben in der Navigationsleiste auf „Das schöne Forum“ klicken.

Damit möchten wir Euch von nun an neben dem Blog eine weitere offene Plattform bieten, auf der Ihr uns gezielt ansprechen, kritisieren oder Mut machen könnt.

Es ist ein offenes Forum, in dem sich jeder anmelden kann. Das Prozedere sollte ja allgemein bekannt sein.

Wir freuen uns auf Eure Meinungen.

Und niemals vergessen: Eisern UNION!

SEoN

Geschrieben von admin

22. Dezember 2009 um 23:12 Uhr

Wer nicht für uns ist, ist nicht für uns

8 Kommentare

Die teilweise heftigen Reaktionen in verschiedensten Internetforen in den letzten Tagen haben uns gezeigt, worin die Angst oder der Widerwille mancher Unioner hinsichtlich unserer Anliegen und deren Umsetzung begründet scheinen. Wir hoffen, dass wir mit ein paar Klarstellungen diese, auch für uns durchaus berechtigten, Bedenken wenn schon nicht nehmen, dann doch hoffentlich lindern können.

In den meisten Diskussionen kam früher oder später die Frage auf, welcher Gesinnung diejenigen anhängen, die sich kritisch und ablehnend unserem Anliegen gegenüber geäußert haben. Dies führte zu teilweise drastischen Äußerungen, dass die Kritiker von “Schöner Eisern ohne Nazis” selber braunes Gedankengut pflegen würden, und sie wurden in die Nähe von Nazis gerückt. Um dies hier ein für allemal festzuhalten und klarzustellen: Diese Argumentation ist komplett daneben und Unsinn. Wir halten unsere Kritiker in keinster Weise für Nazis oder Rassisten. Meinungen dieser Art werden von den Mitgliedern unserer Initiative nicht vertreten und auch in keinem Forum, ob online oder offline, propagiert. Der Satz “Wer nicht für uns ist, ist gegen uns” wird von uns abgelehnt und führt vor allem durch sein offensichtliches Nichtzutreffen in unseren Augen zu verhärteten Fronten, die wir vermeiden wollen.

Im Gegenteil begrüßen wir die Kritiken, die wir in den letzten Tagen und Wochen gelesen und gehört haben. Denn sie haben uns mehrere Punkte aufgezeigt, an denen wir bei uns nachbessern müssen. Die zwei wichtigsten Punkte, die unsere Kritiker zu recht angemerkt haben, sind mangelnde Transparenz und anscheinend nicht ausreichend präzise formulierte Ziele. Es herrscht noch einiges an Verwirrung, wer wir eigentlich sind und was wir eigentlich wollen. Für diese Verwirrung wollen wir uns entschuldigen und werden in diesen Bereichen entsprechend nachbessern.

Wir wollen uns als Initiative offener gestalten und gezielter ansprechbar machen. Wie genau dies passieren wird, darüber werden wir reden und uns in den nächsten Tagen dazu äußern. Bitte habt in dieser Hinsicht Geduld, wir sind viele Köpfe, die alle das Erlebte und Gesagte reflektieren müssen. Ebenfalls werden wir uns im Zuge dieser Reflexion klarer zu unseren Zielen und Vorhaben äußern.

Es ist nicht unser Ziel, Gräben zu schlagen. Es kann nur im Interesse aller Unioner sein, dies zu vermeiden, und wir bitten auf diesem Wege alle Unioner, die sich von uns angegriffen oder falsch verstanden fühlen, auf sachlichem Wege mit uns in Kontakt zu treten – bis auf weiteres entweder hier im Blog oder per eMail; in den nächsten Tagen auch auf anderen Wegen.

Unsere Ziele sind kein leichtes Thema, dessen sind wir uns bewusst, aber wir sind weiterhin bereit, offen über alle Aspekte zu diskutieren. Wir erwarten lediglich, dass mit uns ebenso sachlich umgegangen wird, wie wir es auch versuchen, auch und vor allem durch jene, die ob unseres Erscheinens nicht spontan applaudierten. Wir möchten diesen Weg mit Euch gemeinsam gehen, denn gegeneinander macht es keinen Sinn. Darum und vor allem jetzt erst recht:

Gemeinsam EISERN!

Geschrieben von robert

28. September 2009 um 22:09 Uhr

Sechs Behauptungen

41 Kommentare

1. Union hat ein Problem mit Nazis.

Denn in jeder Gemeinschaft, in der ein humanistischer Umgang miteinander gepflegt wird,
muss jeder ein Problem mit Menschen haben, die ihren Mitmenschen das Existenzrecht auf
Basis von Aussehen, Herkunft oder Religion absprechen.

2. Union hat kein Naziproblem.

Unsere Familie hat ein paar schwarze Schafe – sie sind beileibe nicht in der Mehrheit. Das ist aber
noch lange kein Grund nicht auch hier das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass sich
ein faires Miteinander mit den Idealen dieser Menschen nicht vereinbaren lässt.

3. Wir sind nicht allein.

Die Reaktionen auf unsere ersten, mit Absicht bedachten, Schritte zeigen uns, dass Viele
ähnliche Gedanken haben und unsere Ansichten teilen.

4. Wir sind beileibe nicht allein.

Die Reaktionen auf unsere ersten, mit Absicht bedachten, Schritte zeigen uns jedoch auch, dass es genauso gegenteilige Meinungen zu unserem Anliegen gibt.

5. Politik gehört nicht ins Stadion.

Unser aller Verein ist politisch neutral und muss politisch neutral bleiben. Er gehört allen Menschen und darf sich nicht verschließen.

6. Politik gehört auch ins Stadion.

Diese Neutralität des Vereins bedeutet nicht, dass wir als Fans uns nicht mit Politik auseinandersetzen dürfen.
Denn sie ist schon da. Intoleranz und rassistische Sprüche sind Politik. Deshalb braucht es Initiativen wie die unsere sowie auch jede denkbare andere.

Auch auf Basis dieser Gedanken unternehmen wir gerade unsere ersten vorsichtigen Schritte hier in unserer Familie. Wir bemühen uns, nicht die polternden Besserwisser zu sein, die Anderen vorschreiben wollen, was sie zu denken haben. Wir haben natürlich keine Patentlösungen, sondern wollen vor allem eines: Dialog. Einen offenen Dialog ohne Ausgrenzung und mit sachlicher Auseinandersetzung.

UNVEU

Geschrieben von robert

12. September 2009 um 12:09 Uhr